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Rußland und die Moldau, gegen Oſt an die Moldau und Wallachei, gegen Suͤd gleichfalls an die Wallachei und den Banat, gegen Weſt anu das zu Hungarn gehoͤrige Tibisker Land. Hohe und ſteile Gebirge, Aeſte der Karpathen, bilden deſſen natuͤrliche Graͤnze, und ſchuͤtzen das Land.
Die gelinde Luft Siebenbuͤrgens mildern die Karpathen, und machen dieſelbe der Geſundheit ſehr zutraͤglich, indem ſie die ſchaͤdlichen Suͤdwinde abhalten. Die Kaͤlte iſt im Winter oft ſehr ſtrenge, im Sommer herrſcht große Hitze. Nichts deſto weni⸗ ger entvoͤlkerte die Peſt oft das Land. Jetzt aber wird ſie durch die Anſtalten der Regierung gleich bei ihrem Erſcheinen moͤglichſt unterdruͤckt.
Das Land gewaͤhrt durch ſeine mannigfaltigen Abwechslungen von Ebenen und Hugeln einen herrli⸗ chen Anblick. Die fruchtbaren Ebenen laͤngs der Ufer der Stroͤme ſind bald lang, bald breit, uͤberſteigen ie⸗ doch ſelten das Maß von 2 Meilen.
Die Graͤnzgebirge ſind ſteil und abſchuͤſſig, ſchau⸗ derhaft und unbewohnt; ihre Rauheit und Unwegſam⸗ keit ſchuͤtzt gegen die Feinde. Die Gebirge oberhalb Biſtritz und der ſieuliſchen Bezirke Gyergo und Cſik erſtrecken ſich in der Laͤuge und Breite zwiſchen Oſt und Weſt gegen Suͤd, und ſind in den Sommer⸗ Tagen mit Schnee bedeckt. Alle dieſe Berge ſind me⸗ tallreich, beſonders enthalten die gegen Weſt gelege⸗ nen viel Gold.


