Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſelben, nachdem das Meerwaſſer verlaufen iſt, Gruben, aus welchen ſie dann ſuͤßes Waſſer ſchoͤpfen, obgleich in jener ganzen Gegend keines zu treffen iſt.

Meine fuͤnfte Reiſe nach Aſien geſchah im Fe⸗ bruar 1657, meine ſechste am 271. November 1663. Beide Reiſen unternahm ich auf ſchon beſchriebenen Wegen von Smyrna uͤber Tauris nach Iſpahan. Auf erſterer Reiſe ſah ich, als ſich unſere Karavane der großen Hitze wegen bei Tokat noͤrdlich wand, und uͤber ein Gebirge ſetzte, auf dem Ruͤcken desſelben eine ſo große Menge Muſcheln, wie ſie ſich nicht groͤßer an den Ufern des Meeres findet.

N**

7

Nebſt den verſchiedenen Wegen, die ich auf mei⸗

nen ſechsmaligen Reiſen nahm, giebt es noch 2 Wege nach Perſienz einer geht nordwaͤrts durch die Tuͤr⸗ kei, der andere ſuͤdwaͤrts. Der erſtere fuͤhrt durch die große von dem rothen Corduan beruͤhmten Stadt Diarbeguir uͤber Van, eine Stadt, welche am groͤßten See Aſieus an dem See Van liegt⸗ durch das Land der Curden, Curdiſtan, nach Tauris. Der andere geht uͤber Anna, durch die kleine Wuͤſte nach Bagdad. Alle dieſe Wege bereiſte ich auf mei⸗ nen Heimkehren aus Aſien. Der kuͤrzeſte Weg den ich auf meinen vielmaligen Reiſen aus und nach Per⸗