Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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hat auf der Landſeite eine ſehr bequeme Bucht, die Schiffe auszubeſſern, und die ſuͤdliche iſt nur ein gro⸗

ßer runder Felſen. Ihnen gegenuͤber zeigt ſich auf

der Kuͤſte ein kleiner portugieſiſcher Flecken.

Am 28. November ſchifften ſie um das Vorgebirge

Friez am 30. befand man ſich vor zwei großen ziem⸗

lich von einander entfernten Klippen, welche ſich, wie zwei Zuckerhuͤte, an der Mündung des Fluſſes Ja⸗

meiro erheben. Von deſſen Einfahrt, wie von der Stadt gleiches Namens fertigte Froger einen Grund⸗

riß. Nachdem Gennes den Portugieſen fuͤr die

uͤberreichten Erfriſchungen ziemlich viel gezahlt hatte,

ſegelte er 27. Dezember weiter. Eine außerordentliche Windſtille noͤthigte ihn, am 29. im Kanale der Iſola⸗ Grande zu ankern. Dieſe hat wenigſtens 18 See⸗

meilen im Umfange, iſt hoch, und mit ſo dickem Ge⸗

hoͤlze bedeckt, daß man ſie nicht leicht betreten kann. Indeſſen ſieht man die ganze Ebene mit Orangen⸗ und⸗Citronen⸗Baͤumen bedeckt. Unter den verſchiede⸗ nen wilden Fruͤchten verdiente vorzuͤgliche Ruͤckſicht die Birne Mavou, aus deren roth wolligtem Weſen ſehr dauerhafte Matrazen gefertigt werden. Legt man dieſe in die Sonne, ſo gewinnt die Wolle ihre vorige Schnellkraft in ſo hohem Grade wieder, daß die Ma⸗ trazen neu gefuͤllt zu ſeyn ſcheinen. Auf der gegen⸗ uͤber befindlichen Kuͤſte iſt ein portugieſiſches Dorf von

4 500 Einwobnern.,