Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſo daß es zwiſchen die Beine hiuein, und zu dem Munde wieder ausgeht. Einige ſah ich in dieſer Lage 6 Stunden noch leben.

Die Ehebrecher und ſolche, welche Anſchlaͤge gegen das Leben ihrer Schuͤtzlinge vornehmen, werden von einer Anhoͤhe in die Tiefe geſtuͤrzt, wo auf dem Bo⸗ den ſpitzige Pfaͤhle zu ihrem Empfange bereit ſtehen.

Einem Kirchen⸗Raͤuber wird ſiedendes Blei in die Kehle gegoſſen; andere werden mit ſpitzigen Staͤ⸗ ben von den Kindern todt geſtochen. Noch eine an⸗ dere Todesart iſt folgende: auf dem großem Markte ſteht ein Loͤwe aus Erz, welcher inwendig hohl iſt: zu ſeiner Seite fuͤhrt eine Thuͤre, durch welche er kriechen muß; ſie wird alsdann verſchloſſen, unter dem Loͤwen Feuer gemacht, und der Verbrecher jaͤm⸗ merlich verbrannt. Dieſe grauſame Luſt dauert bis⸗ weilen den ganzen Tag; denn nach dem Belieben des Richters wird das Feuer groͤßer oder kleiner gemacht.

In dieſer Stadt bedient man ſich auch des Er⸗

droſſelns, wie bei den Tuͤrken; des Erſaͤufens mit

einem Steine am Halſe; ferner ſind Todes⸗Strafen durch das Schwert, wilde Thiere u. dgl. gebraͤuchlich.

Das Pruͤgeln entweder auf den Nuͤcken, oder den