Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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aufgehalten, wohin der Infant Don Enriquez zum ruhigen Studiren auf dem Landgute R epoſera ſich zuruͤckgezogen hatte. Auf die Nachricht von ihrer Aukunft ſchickte dieſer ſeinen Sekretaͤr Ant. Gon⸗ zalez nebſt dem Venetianiſchen Konſul und Patrizier de Conti, ihnen entgegen, welche von den bisheri⸗ gen See⸗Unternehmungen des Prinzen hoͤchſt Wun⸗ derbares erzaͤhlten. Ca da Moſto wurde davon ſo entzuͤckt, daß er ſich ſogleich erkundiate, ob er nicht auch dazu verwendet werden koͤnnte. Sie erwiederten, der Prinz gebe jedem ſachkundigen Unternehmer eine Caravelle(Schiff), und dieſer muͤſſe es entweder ganz auf ſeine Rechnung ausruͤſten, oder wenigſtens die Ladung beſorgen. Im erſten oder zweiten Falle be⸗ dinge ſich der Prinz ein oder zwei Viertheile der er⸗ rungenen Vortheile; im ungluͤcklichen Falle trage er den Schaden allein. Fuͤr die Venetianer habe er eine beſondere Vorliebe, weil er ihnen zutraue, ſie haͤtten die meiſte Kenntniß von den koſtbaren Gewuͤrzen und Spezereien der Afrikaner.

Cada Moſto begab ſich mit dem Sekretaͤr und Konſul zum Prinzen, welcher ihn zur Reiſe ermunterte. Da er ſich Ehre und Vortheile vom Beſuche noch unbekannter Gegenden verſprach, ſo willigte er ein. Er ließ ſein Schiff nach Flandern fortſegeln, und ſorgte ſogleich fuͤr die Beiſchaffung aller ihm fuͤr die⸗ ſen Zweck noͤthigen Gegenſtaͤnde. Don Henrieo außerte ſich daruͤber ſehr freudig, und beorderte eine