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Volks zuſtroͤmte, ſo wurde eine ungeheure Zahl Men⸗ ſchen zum Chriſtenthume bekehrt. Die Tempel wur⸗ den zu klein, weßwegen die chriſtliche Wohlthaͤtigkeit fuͤr neue zu ſorgen hatte.
Doch damit nicht zufrieden, machten ſie auch groͤ⸗ ßere Ausfluͤge, und zwar zuerſt nach der Inſelgruppe Gotto, im Weſten des Hafens von Nagaſacki. Obgleich nur ein Prieſter mit einem Gefaͤhrten dahin abging, ſo wurden doch in kurzer Zeit uͤber 180 Heiden bekehrt, die getauften Kinder nicht gerechnet. In Ermanglung der Tempel und Haͤuſer errichteten ſie auf verſchiedenen Plaͤtzen Kreuze.
Im J. 1610 wurde eine Miſſion in das Fuͤrſten⸗ thum Surunga, und zwar in der Hauptſtadt deſ⸗ ſelben gleiches Namens unternommen. Sie heißt wohl auch Sumpu, und liegt am Meerbuſen von Totomina, ſie iſt offen und ohne Thore, hat eine Burg an der Nordeite, ſehr breite, ebene, ſich kreu⸗ zende Gaſſen, und niedrige, mit vielen Krambuden und Waarenlagern verſehene Haͤuſer.
Schon fruͤher wurde das Chriſtenthum hieher ge⸗ bracht; daher man viele Bekehrte hier traf, zu wel⸗
8 chen noch mehr als 30 aus den Heiden kamen.
Dabei wurden auch die Neubekehrten auf der be⸗ traͤchtlichen Inſel Firando, nahe an der Kuͤſte ge⸗ legen, nicht vergeſſen. Die Stadt gleiches Namens hat einen guten, ſichern Hafen, in welchen beinahe alle Schiffe einlaufen, welche in die Gegenden von
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