Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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VII. Die zunehmende Gunſt des Pflegers und die Anſaͤßigkeit der Jeſuiten in China war kaum in Japon und den Philippiniſchen Inſeln bekannt geworden, ſo wuͤnſchten die Spanier eine Geſandſchaftt mit paſſenden Geſchenken nach Peccking befoͤrdern zu duͤrfen. Der Rector Franz Kapralis zu Ma⸗ kao war hoffnungsvoll, daß durch dieſe Gelegenheit auch einige Jeſuiten an den Hof gelangen, und die Erlaubniß zur oͤffentlichen Lebre des Chriſtenthumes erhalten wuͤrden. Er beauftragte daher Rugger und Ricei, im Namen der ſpaniſchen Regierung durch ihren Dolmetſcher an den Statthalter eine Bitt⸗ ſchrift gelangen zu laſſen. Allein die zu Makao be⸗ ſindlichen Portugieſen, beſorgnißvoll durch das Ein⸗ dringen der Spanier moͤchten die Waaren in China mehr geſucht und theuerer, und doch in Europa wohl⸗ feiler werden, vereiteiten die geſchehene Einleitung. Denn P. Alexander IV. hatte den Portugieſen gi⸗ lein den Handel nach China zugeſprochen. Obſchon ſie zu dieſer Zeit mit den Spaniern nur einen ge⸗ meinſchaftlichen Koͤnig hatten, ſo war doch von die⸗ ſem ausgeſprochen, daß jede Nation in ungeſchmaͤler⸗ tem Genuſſe ihrer Rechte bleiben ſollte. Nach einiger Zeit begab ſich der Rector ſelbſt nach Seiauchin, um dem Viſttator in Indien, und dem Ordens⸗Ge⸗ neral zu Rom gruͤndlicheren Bericht erſtatten zu kon⸗ nen. Bei dieſer Gelegenheit nahm er die Taufe der zwei erſten Chineſen zu Chriſten vor.