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Der marmorne Fußboden iſt mit einem praͤchtigen Teppiche belegt, die Waͤnde haben viele mit ge⸗ ſtickten rothen Tapeten behangene, goldene Verzierun⸗ gen, Bildhauer⸗ und Gyps⸗Arbejien. Der Kamin iſt mit Goldblech beſchlagen, und der Thron, auf einem 11½2 Schuhe hohen Auftritte von zwei Stufen, wel⸗ cher mit Teppichen und Polſtern von Gold⸗ und Sil⸗ ber⸗Brokaten, und mit Sdelſteinen und Perlen geſtickt, belegt iſt, befindet ſich in der linken Ecke. Ueber dem⸗ ſelben iſt ein holzerner Baldachin ganz mit Gold⸗Blech uͤberzogen, mit Steinen von außerordentlicher Koſt⸗ barkeit beſetzt, welcher von marmornen Saͤulen, die mit ungeſchliffenen Sdelſteinen und goldenen Zierra⸗ then bedeckt ſind, getragen wird. An dem Balda⸗ chin haͤngen an goldenen Quaſten vergoldete Strau⸗ ben⸗Eier. Bis zu dieſem Orte koͤnnen die europaͤi⸗ ſchen Geſandten und die Großen des Reichs gelangen. Die Wohnungen der weißen Verſchnit⸗ tenen und der Idſchoglans befinden ſich auf der linken Seite nicht weit vom Divans⸗Gebaͤude. Gleich unter dem Thore fuͤhrt links ein gewoͤlbter Gang zur Wohnung des Oberchefs aller weißen Verſchnittenen und Idſchoglan sz er fuͤhrt den Namen Kapi⸗Aga. Sein Amt iſt eine der erſten und eintraͤglichſten Hofſtellen; von allem, was ſich ereignet, muß ihm Nachricht er⸗ ſtattet werden. Haben die Hof⸗Bedienten Klagen ge⸗ gen einander, ſo entſcheidet er als hoͤchſte Inſtanz. Er hat die Schluͤſſel zu allen, ſowohl oͤffentlichen, als
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