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und mit einer ungeheuern Menge von Altaͤren ge⸗ ſchmuͤckt. Nieias, ein athenienſiſcher Feldherr, ließ einen großen Palmbaum aus Bronze aufrichten, den er dem Gott der Inſel widmete, und ſtiftete ein jaͤhr⸗ liches Gaſtmahl, welche Sriftung in eine Pyramide ge⸗ graben wurde⸗
Nunmehr kann man nur noch die Ruinen dieſer Inſel in Augenſchein nehmen. Wir fanden die Quelle, welche mit dem Jordan zu gleicher Zeit zu ſteigen und zu fallen pflegt; die Ruinen des TDempels, zu deſſen Pracht ganz Griechenland mitwirkte; die bis auf den Erdboden abgebrochenen Pfeiler des Bogen⸗ Ganges und die Truͤmmer von Marmor und Granit, werche den Boden von dort bis in den Hafen bede⸗ cken. Alles zeugt noch von ungemeiner Pracht und Kunſt. Die Ueberbleibſel von der Bildſaͤule des Apollo beſtehen noch in zwei Stuͤcken. Der Ruͤcken iſt auf einer Seite, der Bauch und die Oberſchenkel auf der andern. Man hat derſelben weder Kopf, noch Arme, noch Fuͤße gelaſſen. Sie war eine rieſenmaͤßige Bild⸗ ſaͤule, die aus einem einzigen Stuͤck Marmor gemacht war. Die Haare hingen in großen Locken uͤber die Schulter hinab, welche ſechs Schuh breit iſt. Der Rumpf hat zehn Schuh von der Huͤfte bis an das Knie. Der Zwiſchenraum von dem Bogengange des Phi⸗ lippus, und von den Ueberbleibſeln des ſehr ſchoͤnen Theaters aus Marmor, iſt mit Truͤmmern von Haͤu⸗ ſern gefuͤllt, die zum Theil auch aus Ziegelſteinen er⸗


