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dar! Ungeachtet der Bemuͤhungen der braven fran⸗ zoͤſiſchen Offiziere hoͤrte man nur zu lange unauf⸗ hoͤrlich Jammer⸗Geſchrei und von wuͤthenden Fluͤchen erſtiektes Stoͤhnen in allen Haͤuſern. Es ſchien, als ob die Eroberung Jaffas das Zeichen zu allen Schreck⸗ niſſen geben ſollte, welche der Krieg in ſeinem Gefolge hat.
Kolb ſchreibt in ſeiner Biographie Napoleons: „„Die Gefangenen erhielten zum Theile ihre Freiheit, zum Theile wurden ſie nach Damask, Aleppo, Jeruſglem und noch anderen Orten geſchickt, um uͤberall die Nachricht von dem Siege der Franzoſen zu verbreiten; die gebornen Aegypter wurden als Kriegsgefangene in ihr Vaterland zuruͤckgeſchickt.— Auch entdeckte man unter der Beſatzung eine Anzahl der Soldaten, welche bei El⸗Ariſch zu Gefangenen gemacht worden waren, und welche damals ihr Wort gegeben hatten, binnen eines Jahres nicht wider die Franzoſen zu dienen.— Da Bonaparte glaubte, er wuͤrde vor Jaffa keinen Mann verloren haben, haͤtten dieſe Elenden ihr Wort nicht gebrochen, und die Beſatzung verkaͤrkt, ſo ließ er ſie ſaͤmmtlich vor der Stadt niederſchießen*).“—
*) Wie aber andere, treffliche Hiſtoriker dieſes Er⸗ eigniß darſtellen, werde ich in meinem großen und umfaſſenden Werke uͤber die Expedition der Feranzu en nach Aegypten und Syrien, geben. 4
Die Zahl der niedergeſchoſſenen Ungluͤckli⸗ chen wird verſchieden angegeben. Einige Schrift⸗ ſteller nehmen 400, andere 800, wieder andere, z. B. Saalfeld(dem auch das— nicht immer wahre— Converſations Lexicon treulich nachge⸗ ſchrieben hat!) 4000 Mann an.
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