Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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werde die franzoͤſiſche Armee noͤthigen, Aegypten zu verlaſſen..

Mit 8 Bataillons und 2 Kanonen ruͤckte der brave Deſaiy gegen dieſen Bey vor, um ihn zu beſiegen, und Ober⸗Aegypten zu beſetzen. Am 8. Oktober ſchlug er den Murad⸗Bey bei Sedinam in einem lebhaften und blutigen Treffen, beſetzte dann die Pro⸗ vinz Fajum, welche Murad⸗Bey verlaſſen hatte, und floͤßte den Arabern und Aegyptern in dieſen Ge⸗ genden einen ſolchen Schrecken ein, daß ſie ihre taͤgli⸗ chen Angriffe unterließen, und man einige Zeit an ihre Unterwerfung glauben konnte.

Auch General Reynier griff, 2 Tage nach dem Aufſtande von Kairo, die von den verſchiedenen Punkten der ſyriſchen Wuͤſte herbeigeeilten Araber vor Belbeis an, und trieb ſie auf allen Seiten zuruͤck, worauf ſie ſich zerſtreuten, und in Kurzem gaͤnzlich un⸗ terwarfen.

Nach dieſen Gefahren begab ſich Napoleon auf Suez, um ſich von der Moͤglichkeit einer Ver⸗ bindung des rothen mit dem mittellaͤndiſchen Meere zu uͤberzeugen, und die Spuren des alten Se⸗ ſoſtris⸗Kanal zu erſpaͤhen. Die rieſenhafte Erin⸗ nerung an die Groͤße der erſten aͤgyptiſchen Koͤnige konnte nicht in dem Herzen eines Mannes ſchlafen, der, als er uͤber einen Friedens⸗Vertrag in einem Staͤdt⸗ chen des venetianiſchen Friaul unterhandelte, an die Eroberung Oſt⸗Indiens gedacht batte. In