Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Man kam nach Ramanieh. Die ganze Armee war hier an den Ufern des Nil verſammelt, denn Dugua mit Klebers Dioiſion war auch eingetrof⸗ fen, und die Flottille unter Perée, welche von Ale⸗ randrien abgeſegelt war, um in den Nil zu lau⸗ fen, war denſelben hinauf gefahren, und hatte der Armee zur Seite Anker geworfen. Hier hielt man ungefaͤhr zwei Tage Raſt, und brach dann nach Kai⸗ ro uͤber Minieh⸗Salameh auf.

Bei jedem Schritte, den die Armee in Aegyp⸗ ten vorwaͤrts that, ſuchte Napoleon gleich zu er⸗ forſchen, was ſich fuͤr dasſelbe thun laſſe; einmal, um die Huͤlfsauellen eines der fruchtbarſten Laͤnder der Erde zu benutzen, und deren Verwendung zu ord⸗ nen; und dann, um einen Ruhm, verſchieden von dem, den er vor ſeiner Ankunft daſelbſt ſchon erlangt batte, zu erringen.

Aegypten, wie der ganze Orient, erwartet nur einen Mann, und dieſer Mann hat weniger noͤ⸗ thig, ein Eroberer, als ein Geſetzgeber zu ſeyn. Die⸗ ſes Land wurde ſo oft erobert und verwuͤſtet, daß ihm die Eroberer ein Abſcheu ſind; es vergleichet dieſelben mit der Peſt. Aber ein Herrſcher, der bloß die Uebel, die das erdruͤckende Joch belaſten, aufheben wuͤrde, waͤre der groͤßere Mann fuͤr dieſes ungluͤckliche Volk, welchem das Eigenthums⸗Recht unbekannt iſt, und welches weder das Vermoͤgen zu erwerben, noch zu veraͤußern beſttzt. Wuͤrde dieß nicht ein Mittel ſeyn,

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