Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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den Gewaͤſſern Siziliens. Er befahl, man ſolle den Weg, den man verfolgte, aͤndern, und auf Can⸗ dia, was die Franzoſen zwar nicht ſehen konnten, aber links vor ihnen lag, losſteuern. Der Befehl wurde puͤnktlich erfuͤllt; Abends waren alle Schiffe an der Kuͤſte von Ca ndia vereinigt, und hatten die Kriegs⸗Flotte, in 2 Kolonnen geordnet, auf ihrem rechten Fluͤgel. In derſelben Nacht hoͤrten die Fran⸗ zoſen in der Richtung ihres rechten Fluͤgels meh⸗ kere Kanonenſchuͤſſe, und da dieſe nicht von ihrer Flotte erſchollen, ſo verſetzte dieſes Ereigniß Alle in tiefes Nachdenken. Nach dem Verluſte der franzoͤſiſchen Flotte bei Abukir verglichen die Britten das Schiffs⸗ buch der franzoͤſiſchen Flotte mit dem ihrigen, und fanden, daß beide Flotten in jener Nacht mehrere Stunden, auf 4— s Meilen von einander entfernt, neben einander geſegelt waren. Die Kanonenſchuͤſſe, welche man gehoͤrt hatte, waren Signale, welche der engliſche Admiral, Nelſon, ſeinen Schiffen gab, und wenn Napoleon nicht den Alond vorher auf Candia haͤtte losſteuern laſſen, ſo haͤtte die fran⸗ zoͤſiſche Flotte unfehlbar der engliſchen Seemacht gegenuͤber ſich befunden. Napoleon befahl nun, anſtatt gerade auf Alexandrien zu ſteuern, den Lauf gegen die afrikaniſche Kuͤſte nach dem Cap Durazzo, 23 Meilen von dieſer Stadt zu nehmen. Des andern Tages wurde die Kuͤſte und das Cap ſig⸗ naliſirt. Nelſon befand ſich gerade vor Alexan⸗