Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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679 rundet ſich die oͤſtliche Gebirgs⸗Kette in eine weit her⸗ vor ſpringende weiße Spitze; man nennt ſie Dſie⸗ bel Guypſe(Gypsberg); man findet viel Gyps da.

Bei Annaͤherung der Nacht wurde das Schiff im Angeſichte des Dorfes Meium feſt gemacht. Dieſem gegenuͤber ſteht ein altes koptiſches Kloſter; weiter unten iſt die Felſenſpitze Dſjebel Nauti(Matro⸗ ſen⸗Berg), von einem Matroſen ſo genannt, welchen ſeine Kameraden unter die Heiligen verſetzt haben.

Riha war die letzte Station, ehe wir nach Kairo kamen. Die Ueberſchwemmung ging von der Weſtſeite bis an den Fuß der großen Pyramide, wel⸗ che man einige Meilen von Riha ſieht.

Den 4. September zogen unſere Schiffleute die beiden faſt unermeßlichen Segel auf, weil ſie nach Kairo zu kommen wuͤnſchten. Wir machten eine halbe Meile von Alt⸗Kairo, vor dem koptiſchen Kloſter Deir Ettin(Feigenkloſter) Halt.

XXIII. In Kairo beſuchte ich meine Landsleute wieder. Ich ließ Kairo rechts liegen, ging dann mit einem Reis zu Lande nach Schubra, einem Dorfe zwiſchen Bulak und Beiſſus, wo wir eine Schaluppe beſtiegen, um unſer Fahrzeug zu erreichen.

Den 6. September reiſten wir von Beiſſus ab; die Fahrt von Beiſſus bis Raſchid dauerte nicht lange. Nachdem ich einige Zeit zu Ra ſchid ausge⸗ ruht hatte, begab ich mich nach Alexandrien, wo ich meine gewoͤhnlichen Kleider wieder anzog. Ein