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an dieſer Decke, ſind noch ſo lebhaft, als wenn ſie erſt gemalt worden waͤren. Der Gipfel des Tempels iſt platt, und beſteht aus ſehr großen Steinen, welche von einer Saͤule auf die andere, oder von einer Mauer auf die Saͤule reichen, oder auf zwei Scheidewaͤnden lie⸗ gen. Die großen Schutthaufen hinter dem Tempel,
und der daſelbſt angehaͤufte Sand, haben den Boden
dem Dache des Gebaͤudes gleich gemacht. Die Ein⸗ wohner dieſes Bezirks hatten dieſe Lage benutzt, und uͤber den Tempel ein Dorf gebaut, welches ich verlaſ⸗ ſen und zerſtoͤrt fand. Unter den Ruinen von Tentyris findet man haͤufig Denkmuͤnzen und geſchnittene Steine. Der Emir beſuchte mich in meiner Wohnung und gab mir verſchiedene Geſchenke, welche ich mit einer Jagd⸗ Flinte und einer kleinen Portion Pulver erwiederte. XVI. Ungefaͤhr 4 bis 5 Meilen gegen Suͤd von Dendera liegt auf dem oͤſtlichen Nil⸗Ufer das große Dorf Abnub, welches dem grabiſchen Scheik Is⸗ main⸗Abu⸗Ali gehoͤrt. Drei Meilen weiter hinauf ſtoͤßt man an dem weſtlichen Ufer auf das Dorf Bal⸗ las, welches demſelbigen Fuͤrſten gehoͤrig, mit vielen irdenen Kruͤgen, welche man daſelbſt verfertigt, Han⸗ del treibt. Sie fuͤhren den Namen des Ortes, wo man ſie verfertigt. Sie ſind von mittlerer Weite und haben zwei Handhaben; ihr Boden iſt von Außen rund ausgebogen, lauft am Ende faſt ſpitzig zu, und bleibt daher nicht aufrecht ſtehen. Dieſe unbequeme Form hatten auch die Amphorn der Roͤmer, in welchen ſie


