Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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dern Ufer naͤhern. Um Niha befand ſich eine Menge Voͤgel verſchiedener Art.

Wir hatten bei unſerer Fahrt nicht den geringſten Wind, welcher unſere Segel aufſchwellte, und unſere Mannſchaft mußte den Kania am Seile ziehen. Zu Zule, einem ziemlich großen Dorfe am oͤſttichen Ufer, ungefaͤhr 2 Meilen von Riha, machten wir Halt. Ziemlich laugſam langten wir zu Zavui el Mans⸗ lub(Schwemme des Kreutzes) an, einem kleinen Fle⸗ cken am weſtlichen Nil⸗Ufer im Angeſichte der kleinen Inſel Geziret Barraks(geheiligte Inſel), auf welcher man ein Dorf und angebautes Land ſieht.

Auch den 24. konnten wir unmoͤglich von unſeren Segeln Gebrauch machen; ich ging zu Fuß am Nil hin, und toͤdtete mehrere wilde Tauben; ihr Flei ch iſt hart und unſchmackhaft. Unſere Matroſen ruhten nach einer Meile bei dem Flecken Komrigé, an der Weſtſeite des Fluſſes. Er hat mehrere Moſcheen. Nachmittags rei⸗ ſten wir immer noch mit widrigem Winde ab; wir mach⸗ ten die Fahrzeuge feſt, um in dem Dorfe Sch ment el Arab zu uͤbernachten; es liegt mit Komrigé auf einer Seite. Wir hatten den ganzen Dag nur 3 Mei⸗ len zuruͤckgelegt. Dieſe Strecke iſt auf der Oſtſeite des Fluſſes blos eine unfruchtbare und unbewohnte Sandgegend; auf der Weſtſeite ſieht man durch Bear⸗ beitung und Fruchtbarkeit verſchoͤnerte Gefilde. Ich bemerkte große Strecken mit Saflor, dem Asfur der Araber, deſſen Koͤrner die Europaͤer Papagei⸗Koͤr⸗

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