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zerbrochene Pfeiler. Vielleicht ſind dieſe noch Ueber⸗ bleibſel von Erineon, wo Pluto die Proſerpina in die Unterwelt entfuͤhrte. Wir zogen dann gegen Suͤd in die Ebene von Eleuſis, welche eine Stunde etwa im Durchmeſſer hat. Ein langer Huͤgel theilt die Ebene, zieht ſich nach Oſt faſt eine Meile weit von der See, und naͤhert ſich ihr wieder ſuͤdwaͤrts. Am oͤſtlichen Ende dieſes Huͤgels war das alte Eleuſis. Eine Meile von demſelben nahm ich gegen Morgen Truͤmmer eines kleinen Tempels wahr. Auf der Ebene befinden ſich unweit des noͤrdlichen Fußes des Huͤgels manche Stuͤcke von Steinen und Pfeilern, welche vielleicht noch vom Tempel der Diana Pro⸗ pylaͤg ſtammen, welcher vor dem Studtthore⸗ ge⸗ weſen iſt.
Auf einer Anhoͤhe des noͤrdlichen Fußes des Huͤ⸗ gels liegen einige unvollkommene Truͤmmer von Saͤulen und Saͤulen⸗Gebaͤlken, welche vielleicht von einem Tempel der Proſerpina und Diana ſtammen. Gegen Abend ſind die Grund⸗Mauern eines Stadt⸗ Thores von grauem Marmor zu ſehen. Nicht weit davon iſt ein ſchoͤnes Stuͤck eines Bildes von einem Schafe mit einem Felle, welches auf dem Ruͤcken von einander getheilt iſt, und der Ceres geopfert wird. Bei deren Tempel nahm ich den oberen Theil einer Bildſaͤule wahr, deren Schultern 612 Fuß breit war.


