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deten Zeichens befuͤrchtete, daß er geſtorben ſeyn
moͤchte. Parthenion, der Tempel der Minerva, iſt
vom Baumeiſter Jetinus unter Perikles errichtet
worden, und hat im letzten venetianiſchen Kriege ſchon viel gelitten, indem es zum Pulverhauſe diente, welches eine venetianiſche Bombe zerſprengte. Seit dem war nur noch die Abend⸗Seite ganz, und die Saͤulen nebſt Thuͤr⸗Zierrathen der Morgen⸗Seite zu ſehen. An jedem Ende des Tempels iſt eine doppelte Saͤulen⸗Reihe, wovon die aͤußeren vielleicht aus H a⸗
drianes Zeiten ſtammen, weil ſeine und ſeiner Ger mahlin Sabina Bildſaule ſich daſelbſt befinden. Die
Verzierungen ſtellen hiſtoriſche Stuͤcke in Lebens⸗Groͤße vor. Nach Pauſanias war auf der Abend⸗Seite die Geburt der Minerva abgebildet. Ich ſah am Gie⸗ bel eine nackte ſitzende Figur, zwei bekleidete, eine wandernde Frau, alle ohne Koͤpfe, und zwei Koͤrper
in der Mitte, eine ſtehende Perſon, den Hadrian
ſitzend und ein Frauenzimmer in ſeinen Armen hal⸗
tend, nebſt einer nackten niedergeſunkenen Figur. Die Geſchichte an der Morgen⸗Seite betraf den Streit der Minerva mit Neptun üuber die Benennung der
Stadt. Ich ſah daſelbſt einen uͤbrig gebliebenen
Pferdskopf, einen ſitzenden nackten Mann, welcher
aber umgefallen war, zwei ſitzende Maͤnner, deren Koͤpfe aber abgebrochen, eine fliehende Frau ohne Kopf. Der mittlere Theil war ganz verwuͤſtet, und


