und legte mich auf den Gang vor den Zimmern⸗ theils um mich vor den Inſekten zu ſchuͤtzen, theils gegen die Hitze. Im erſten Schlafe wurde ich durch einen großen Laͤrm geweckt; ich ſah, daß ein großer Theil der Herberge eingefallen war, und die Pferde aus dem Stalle liefen. Ich konnte mir dieſe Erſcheinung nicht erklaͤren, aber mein Diener meldete, es ſey ein Erdbeben, woruͤber alle beſtuͤrzt waren. Die vordere Seite und der groͤßte Theil des Hauſes war ſo zerſtoͤrt, daß man kaum heraus kom⸗ men konnte. Ein vor dem Thorwege gelagerter Tuͤrke war verſchuͤttet, doch noch lebendig hervor gezogen worden. Der Mond leuchtete zuvor hell, allein der durch das Einfallen der Haͤuſer erregte Staub verduͤ⸗ ſterte den Himmel. Viele ſchrieen wegen ihrer ver⸗ ſchuͤtteten Angehoͤrigen; manche waren getoͤdtet, an⸗ dere bloß verwundet hervor gezogen. Des andern Ta⸗ ges lagen viele Todte vor den Kirchen zur Begraͤbniß. Ich ließ mein Gepaͤck eilig auf einen Dunghaufen bringen, welcher entfernt von Haͤuſern war; in zwei Stunden fuͤhlte ich etwa 20 Stoͤße, wovon einige ſehr hart waren. Des andern Tages regnete es; ich fluͤchtete mich unter ein Dach, ich wurde gewarnt, mich davon zu entfernen. Jedermann war in Angſt und Verwirrung; erſt nach Mittags konnte ich Pferde haben. Ich ſah in der Ebene Ritze von 6 Zoll weit in Folge dieſes Erdbebens. Die Haͤuſer der Chriſten, welche aus Stein und Lehm aufgefuͤhrt waren, ſind
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