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Gaͤrten durch ihre Layenbruͤder bauen, welche kleine Bilder verfertigen, und uͤbrigens gut leben.
VI. Von Theſſalonich.
Am 14. Sept. ließen wir uns durch eine kleine Karavane nach Salonika fuͤhren, dann zum Golfo Conteſſa und zum Iſthmus, welcher dieſes Land mit der Landſchaft gegen Weſt verbindet. Der Monte Santo mag 30 Meilen lang ſeyn; an deſſen nordo⸗oͤſt⸗ lichem Ende iſt ein kleines Vorgebirge, welches ſich in den noͤrdlichen Golfo zieht, vermuthlich das Vor⸗ gebirge Acrathos. Auf der Nordſeite des Meerbu⸗ ſens zeigte man mir den Hafen Esborus, welcher das Conteſſa der Landkarten, und vielleicht der alte Hafen von Amphipolis iſt. Das gegen Nord ſich ziehende Vorgebirge bildet den Meerbuſen und iſt auf den gemeinen Karten nicht weit genug gegen On geſetzt. Denn mir kam vor, als ſey nordwaͤrts von dieſem noch ein Meerbuſen geweſen; alle dieſe zuſam⸗ men werden auf den Seekarten Conteſſa genennt. Am weſtlichen Ende deſſelben zeigte man mir den Ha⸗ ſen Eriſo, wo Truͤmmer der alten Stadt Palio⸗
— caſtro ſeyn ſollen; vielleicht ſtand daſelbſt Acan⸗
thus, wohin Rerxres ſeine Armee fuͤhrte. Nordwaͤrts derſelben befand ſich Stagira, der Geburtsort des Ariſtoteles. Der Fluß Strymon, welcher Mazedo⸗ nien noͤrdlich begraͤnzt, ergießt ſich bei dieſem Golfo in das Meer. Gegen Nordoſt dieſes Fluſſes war das


