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von Savoyen gleichen. Bei deſſen Eintritte ſahen wir das wenig beſuchte Bad Kiſdjee Hamam. Das Waſſer fuͤhrt Stahl mit ſich, iſt lauwarm, nicht ſtark, und wird ſowohl getrunken, als zum Baden verwendet. Wir uͤbernachteten in einem Flecken, deſſen Haͤuſer aus Fichtenbaͤumen zuſammen geſetzt waren. Es gibt in dieſer Gegend wilde Stachelbeere in Stauden. Nach⸗ 4 Meilen gelangten wir des anderen Dages zu den heißeren und ſtaͤrkeren Quellen S ha⸗Hamam, wovon man gleich anfangs eine gewiſſe Beklemmung empfindet; ſie ſollen vorzuͤglich gegen die Waſſerſucht wirkſam ſeyn. Wegen der kuͤhlen Lage des Ortes balten ſich die Europaͤer von Angora zur heißen Jah⸗ reszeit daſelbſt auf. Von dem noch eine Stunde ent⸗ fernten Orte Clefikui, oder Kirchendorf, kehrten meine Freunde zuruͤck.
Nach 4 Meilen gegen Weſt erreichten wir ein ſchoͤnes Land, welches ich fuͤr Paphlagonien hielt, ge⸗ gen welches und Galatien dieſe Berge die Graͤnze bil⸗ den. In einem Waldflecken begegneten uns die Ein⸗ wohner ſehr hoͤflich, und tranken mit uns Kaffee. Paphlagonien lag zwiſchen den Fluͤſſen Halys und Parthentus, hatte gegen Weſt⸗ Bithynien, gegen Oſt Pontus, und war einſt von ſeinen eige⸗ nen Koͤnigen beherrſcht. Am 2. Mai ſah ich gegen Nord die Stadt Cherkes auf der Straße nach To⸗ kat, wo der Paſcha dieſer Gegend wohnt. Wir uͤber⸗ ſchritten den Bach Cherke, und⸗ kamen auf die


