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in irdenen Kruͤgen durch Pferde gefuͤhrt wird, welche die⸗ ſelben in Koͤrben, wie in Teutſchland die Eſel bepackt werden, auf beiden Seiten tragen. In die niedrigeren Theile der Stadt wird das Waſſer durch eine Leitung befoͤrdert; nur fuͤr wohlhabendere Einwohner wird das Waſſer auf 1⁄½ Meile aus einem Brunnen geholt. Man glaubt allgemein, die trockne Luft ſei fuͤr voll⸗ bluͤtige Menſchen ſchaͤdlich, fuͤr engbruͤſtige aber gut. Da in der Naͤhe kein Wald iſt, ſo hat das Brennholz einen außerordentlichen Preis, weßwegen die gemei⸗ nen Leute geduͤrrten Kuͤhmiſt brennen. Die jetzigen Stadtmauern ſind aus Truͤmmern alter Gebaͤude mit Lehm zuſammen gefuͤgt, und deßwegen zum Theile verfallen. Die Haͤuſer ſind aus ungebrannten Back⸗ ſteinen errichtet, und haben von Außen ein ſchlechtes Anſehen, obgleich ſie von Innen ſehr gut ſind. Die Straßen ſind ſchmal, und die Stadt hat eine un⸗ regelmaͤßige Anlage. Ein Bezeſtan von einem Stock⸗ werke verwahrt die reichen Kaufmanns⸗Guͤter, und ein ſchoͤnes Gehaͤude aus Steinen iſt mit Kuppeln bedeckt. Es gibt gegen 100 Moſcheen, wovon 42 mit Glocken⸗ Thuͤrmen verſehen ſind..
Angora ſteht unter einem Paſcha und Kadi, hat gegen 90,000 tuͤrkiſche und 40,000 chriſtliche Einwoh⸗ ner, von welchen gegen 1500 Griechen— die uͤbrigen Armenier ſind. Zwei Drittheile der letzteren gehoͤren zur roͤmiſchen Kirche, und haben 4 Kirchen; das dritte 3. Vor einiger Zeit bauten ſie eine ihrer Kirchen
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