Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Bei dem Flecken Bonavre iſt ein großer tuͤrki⸗ ſcher Begraͤbniß⸗Platz, welcher die Groͤße der vorigen Stadt beſtaͤtigt. Der tuͤrkiſche Kaiſer ſoll in allen Addreſſen an die daſigen Konſuls den Zuſatz von Bon⸗ avre und Smyrna beifuͤgen. Auf dem Benraͤbniß⸗ Platze gibt es viele Saͤulen, Stuͤcke von Saͤulen⸗Ge⸗ ſimſen, und andere Steine von alten Gebaͤuden mit griechiſchen Inſchriften, welche auf einen Tempel ſchliefen laſſen. An der Seite des Berges weiter nach Adend und nahe an der Ecke des Meerbuſens ſind ver⸗ ſchiedene ſehr alte Grabmaͤhler. Die ſchlechteſten ſind rund und erhaben, theils aus gehauenen, theils aus ungehauenen Steinen uͤber einander gelegt. Unter dieſen befinden ſich gewoͤhnlich zwei Graͤber in die Erde vertieft, welche mit Quadern gemauert und mit einem großen Steine bedeckt waren. Die uͤbrigen ſind runde Haufen von 2060 Fuß im Durchmeſſer; ſie ſind rings umher bis an den Gipfel mit großen Steinen nach ruſtiker Art gemauert. Unter der Erde iſt ein Zimmer, und einige ſind in zwei Zimmer abgetheilt Die Mau⸗ ern ſind meiſtens von ſehr guter Arbeit und aus einer Art unaͤchten Granits gebaut, welcher ſich ſo ab⸗

gerieben hat, daß die Fugen jenen des abgeſchliffenen Marmors gleichen. Mehre Englaͤnder fanden bei der Oeffnung ſolcher Graͤber einen Aſchenkrug. Gegen die Oſtſeite der Ebene liegen die beiden Flecken Norle⸗ kui und Hadjeclar, woſelbſt viele Europaͤer ihre Landhaͤuſer haben. Dieſe zwei Ebenen, nebſt den nahe

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