Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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der kleinſten Gefahr nach dem Lande zuruͤck kehren, um ſich in die Gebuͤſche zu verbergen.

V. Von der Inſel Tenedos.

Bei meiner Ruͤckkehr aus Konſtantinopel be⸗ gab ich mich von den Dardanellen nach Tene⸗ dos, oder Kalydina, wie die zwei ſudwaͤrts lie⸗ genden Inſeln noch genannt werden. Sie iſt entfernt 9 Meilen vom feſten Lande, 30 von Imbrus, 20 von Sigeum oder dem Kapo Jenichahere, und 96 von Mätylene, und hat s Meilen in der Laͤnge, zo in der Breite. Die Alten beſtimmen ihren Um⸗ fang zu 41 4/4 Meilen. Die Stadt dieſer Inſel wird zu den aͤoliſchen Staͤdten gezaͤhlt, und ſoll zwei Haͤ⸗ fen gehabt haben. Der heutige Hafen mag einer der⸗ ſelben ſeyn; der andere iſt weſtwaͤrts des Kaſtells nahe an der Stadt, und frei gegen die Nordwinde. Die griechiſche Flotte, welche nach Troja ſegelte, lag zwar daſelbſt; allein man hielt den Hafen damals fuͤr ſchlecht. Die Rehde gegen das feſte Land ſoll ſehr ſicher ſeyn. Einſt war ein Dempel des ſmintheoni⸗

ſchen Apollo an dem Glaeis vor dem Kaſtell, wo noch jetzt Truͤmmer von geſtreiften Pfeilern aus weißem Marmor, zu 21 ½ Fuß im Durchmeſſer, zu ſehen ſind. Die einzige Stadt liegt an der nordoͤſtlichen Ecke der Inſel, worin 200 griechiſche und 300 tuͤrkiſche Fami⸗ lien wohnen. Die Griechen haben eine Kirche und drei arme Kloͤſter in der Stadt, und ſtehen unter dem