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gezogen hatte. Bei einer Entfernung von 2 Meilen zur Stadt kamen wir zu einem heißen Bade. Wir gingen zwiſchen den Bergen etwa eine Meile gegen Suͤd, wo Ueberbleibſel einer ſehr praͤchtigen Waſſerleitung von grauem Marmor nach ruſtiker Art quer durch das Thal ſich zogen. Die obern Bogen ſind mit Backſtei⸗ nen gewoͤlbt; nachdem das Waſſer einen ziemlichen Weg an der Seite der Huͤgel von Suͤd⸗Weſt gefloſſen, lauft es uͤber dieſe Bogen in die Kanaͤle von Mitylene. Wir kehrten auf der Straße laͤngs der Nordſeite der Inſel etwa zwei Stunden gegen Weſt der Stadt zu⸗ ruͤkk. Nicht weit vom Meere waren warme Baͤder, deren Waſſer noch ſalziger war als das Seewaſſer; deſſen ungeachtet bedient man ſich derſelben oft. In der Umgebung derſelben ſind große Ueberbleiſel von Gebaͤuden, beſonders von einer Reihe Saͤulen aus dem Suͤden her, deren Fußgeſtelle noch ſtehen. Auch findet man noch viele Aufſchriften. Jenſeits derſelben ſind Ueberbleibſel eines Kaſtells aus den mittlern Zeiten, mit viereckigen Thuͤrmen auf den Ecken, worin viele Stuͤcke Marmor den Bau⸗ Styl der alten Gebaͤude erproben. Ueber der Mitte der Inſel hinaus iſt ein großes Vorgebirge; oſtwaͤrts deſſelben ein Meerbuſen, wo an einem Huͤgel der Flecken Manoneia ſich befindet. Vermuthlich lag Aegirus in dieſer Gegend; die Inſel iſt von dieſem Meerbuſen an bis zu jenem Na⸗ mens Pyrrha am ſchmaͤlſten. Dieſem Vorgebirge


