Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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in Diſtrikte und Gebiete eingetheilt. Auf der ganzen Inſel herrſcht das herrlichſte Klima, welches die vie⸗ len Pomeranzen⸗ und Cedern⸗ Waͤlder beurkunden; ſie iſt uͤbrigens ſehr fruchtbar an Getreid, liefert Honig, Wachs, Wein und vorzüglich gutes Oel in großer Menge; auf der noͤrdlichen Seite ſind auch viele ſchoͤne Ebenen. In der erſten Vogtei, Lefchimo, ſind noch einige Ueberreſte der alten biſchoͤflichen Stadt Gardiohi, zwei Meilen vom Meere ſuͤdweſtlich ge⸗ legen; ſie iſt beruͤhmt wegen einer Quelle, die in en⸗ gem Bette fließt, und nachdem ſie in ihrem Laufe eine unzaͤhlige Menge Muͤhlen getrieben, endlich in das Meer muͤndet. In dieſer Provinz ſind 25 Weiler oder Landſitze(Ville), von 10,000 Menſchen bewohnt. Der groͤßte, welchen man ein Dorf nennen koͤnnte, beißt Potami, nach einem Kanale, der ihn in zwei Theile trennt, und auf welchem die Schiffe in das Meer ſegeln. Die Einwohner dieſer Villa ſind hoͤf⸗ liche und vermoͤgende Leute. Die Provinz Laghiro iſt ſehr reich an allen Lebensmitteln, und wird von 8000 Einwohnern, die in 20 Doͤrfern leben, bewohnt. Die Einwohner⸗Zahl war weit ſtaͤrker, bevor die Afri⸗ kaner die auf einer Halb⸗Inſel erbaute Stadt zerſtoͤrt hatten. Auf der Stelle, wo einſt dieſe Stadt ſtand, iſt gegenwaͤrtig ein der Mutter Gottes geweihtes Klo⸗ ſter mit vielen Geiſtlichen. Die Kirche in dieſem Klo⸗ ſter heißt Palio Caſtrizza, und das auf dem Vor⸗ gebirge Palgerum von dem Kgiſer Michgel