Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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er liegt in der Mitte zwiſchen Wien und Konſtan⸗ tinopel, und alles, wgs hin und her geht, muß dieſe Stadt beruͤhren. Die Stadt liegt unter dem 44 Gr. 68 Min. 49 Sec. noͤrdlicher Breite. Nicht weit von Semlin liegt die tuͤrkiſche Feſtung Belgrad. An der Sgve liegen folgende Oerter im Lande der ſormiſchen Graͤnz⸗Soldaten: 3. Demetro⸗Vicza, gewoͤhnlich Mitroviez⸗ ein großer, volkreicher und etwas befeſtigter Markt⸗ flecken. Dieſer Ort iſt einer von den 4 Plaͤtzen, in welchen die Quarantaͤne gehalten wird⸗ Die Einwoh⸗ ner, ſowohl Ackerbauern als Fiſcher, ſind beinahe alle der griechiſchen Religton zugethan..

Merkwüͤrdig iſ dieſer Ort dadurch, daß eine kleine Stunde von hier gegen Oſt, nicht weit vom Dorf Ja⸗ rak, die Uebelbleibſel der beruͤhmten Stadt Sy r⸗

mium oder Sirmiſch an der Save in und ihe der Erde zu finden ſind. Sie war zur Zeit der Rö⸗ uer, die Handihudt des ganzen abenlaͤndiſchen Il⸗ hrien's. Dem Dorfe Klenka gerade gegenuͤber iſt die tuͤrkiſche Stadt Sabacz, bei den Osmauen Bujur⸗ delen, auf einer Iunſel an der Save der Schluͤſſel zu Sormien, Kopowina iſt ein befeſtigter Markt⸗ flecken an der Save.

In der Mitte des flachen Landes ſiegen; Go⸗ lubincie, ein volkteiches Pfarrdorf, Popineig⸗ Indig unb Paturna, bekannt wegen ihres vortreff⸗ ſichen Weizens. Endlich ſind noch die 4 griechiſchen Kloſter Beochin, Ratkoviez, Drenovaez und Gergetegg zu bemerken.

II. Staͤdte und Oerter des Gradiskaner und Broder Regimentes, oder der ſl a⸗ voniſchen Graͤnz⸗Soldaten.

Die ſlavoniſchen Graͤnz⸗ Soldaten be⸗ wohnen ein Land, weiches 26 geographiſche Meilen