Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Ort in die alte und neue Stadt theilt. Die Einwoh⸗

ner machen eine Zahl von 3,600 Menſchen aus, von

deuen ſich die meiſten zur griechiſchen Religion beken⸗

nen. Die ehemals wichtigen Feſtungswerke der Stadt

ſind alle eingegangen. Hier wird das Donauufer huͤ⸗

kelig, und verwandelt ſich endlich bei Illok in hohe erge.

Sztaringrad, bei den Ungarn Tarkawara an der Donau, vor Zeiten eine feſte Burg, iſt jetzt ein offener Ort mit einem Franziskanerkloſter.

Vera iſt ein Marktflecken, 2 Meilen von Eſſek. Oppatowacz iſt ein Kirchdorf an der Donau, in der Mitte zwiſchen Wukovar und Illock; demſelben gegenuͤber jenſeits der Donau liegt die unggriſche Stadt Bacs. Tardinze, Bogdano⸗ vich, Orolik und Sotin ſind volkreiche Kirchdoͤr⸗ fer, Bobata und Petrovacz freie Gemeinden. 83) Die Herrſchaft Illok, eine der groͤſtten und eintraͤglichſten im ganzen Koͤnigreiche, liegt laͤngs der Donau, und iſt beinahe ganz von dem Lande der Graͤnz⸗Soldaten umgeben. Der ganze Land⸗ ſtrich, welchen die Donau beſpuͤhlt, iſt von Il⸗ lok bis Peterwardein ein hohes und rauhes Gebirge, uͤber welches die Poſtſtraße 7 Meilen geht. Derjenige Theil, welcher eine Meile abwaͤrts von der Donau gegen Suͤd liegt, hat die fruchtbarſten Ebe⸗ nen, und bringt Weizen und Mgis in ungeheuerer Menge hervor. Die Viehzucht, Jagd und Fiſcherei ünd anſehnlich. Hier und da waͤchſt guter Wein.

Illoͤk, gemeinlich Illok, iſt eine uralte Berg⸗ ſtadt, ganz nahe an der Donau, welche hier beinahe 1/4 Meile breit iſt. Dieſe alte, bluͤhende, ſehr be⸗ voͤlkerte und wohl befeſtigte Stadt, iſt jetzt ein gerin⸗ ger offener Ort. Drei auf 3 hohen Huͤgeln erbaute gewaltige Schloͤſſer liegen nebſt zwei Kirchen und ei⸗ nem Kloſter der Stadt in Truͤmmern. Eine kleine