Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Pferde licht in hinl O

Donau naͤhern, neben dem Strome hinlaufen, und ſich bis Unter⸗Syrmien, d. i. bis in den öͤſtli⸗ chen Theil erſtrecken. Bei Peterwardein in dieſe Bergkette ganz ſchmal und nicht uͤber eine teutſche Metle breit, zieht ſich dann um Karlowitz herum, und breitet ſich gegen Suͤd, Oſt und Weſt gewaltt aus. Eine Stunde von Karlowitz gegen Sud⸗Of endigen ſie mit der groͤßten Hoͤhe. In dieſen Bergen guilt hier und da eine Fettigkeit von aromatiſchem Geruche und Geſchmacke hervor. In unterirdiſchen Hoͤhlen findet man die ſeltenſten Naturſpiele.

8 inbau hat ſich hier durch das ganze Land

Der

verbreitet. Einen wichtigen Zweig der Landwilth⸗

ſchaft in Syrmien macht der Seidenbau. Baͤren ſinden ſich in dem Lande nicht, aber deſto mehr Fuͤchſe, wilde Katzen und Woͤlfe. 3

Vogel verſchiedener Art ſindet man in Menge,

. ünglicher Anzahl, deſto mehr aber ſen von ausgezeichneter Groͤße und Staͤrke. Die Schafe, bleiben, wie in England, Tag und Nacht auf dem Felde, und werden von beherzten Hunden bewacht, welche ſo ſtark ſind, daß ein einziger dem Wolfe gewachſen iſt.

Durch den Einfall der Osmanen 14141 verlor Syrmien ſehr viel an ſeiner Bevoͤlkerung. Die Mehrzahl der Einwohner iſt der grichiſchen Religion zugethan.

Die ſyrmiſche Geſpannſchaft, oder Graf⸗ ſchaft, graͤnzt gegen Oſt theils an die Donau, theils an das Land der Graͤuz⸗Soldaren; auf der Suͤd⸗ und Weſtſeite ſtroͤmt der Fluß Bich oder Bos⸗ zut vorbei, und ſcheidet die Grafſchaft vom Lande des Broder⸗Negimenres. Gegen Weſt⸗ und Nord bildet jedoch nur in kleinen Strecken die ſlavo⸗ niſche Geſpannſchaft Verovitieza an einigen Or⸗ ten die Graͤnze. Das Land iſt hoͤchſt fruchtbar und