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Der oͤſtliche Theil hat gute Viehweiden; gegen Weſten aber iſt eine Wuͤſte, 80 teutſche Meilen lang. Darin gibt es herrliches Salz, welches in Gruben oder Pfützen gefunden wird. Darin ſteigen Quellen aus der Tiefe der Erde auf und ſinken wieder zuruͤck. Sie hinterlaſſen aber ein ſchoͤn kryſtallifirtes Salz, welches einen Violen⸗Geruch hat. Die Ruſſen trei⸗ ben großen Handel damit. Da die Gegend uͤberhaupt ſehr ſumpfig iſt, ſo gibt es im Lande viel Feder⸗Wild, Gaͤnſe, rone Enten u. ſ. w., welche die Tartaren mit Sperbern und Falken zu fangen wiſſen. Auch wilde Schweine gibt es in Menge, welche aber die Einwohner nicht eſſen, ſondern an die Ruſſen verkau⸗ fen. Die Gartenfruͤchte ſind hier ſo koͤſtlich, wie in Perſien. Beſonders auffallend waren uns die großen, gelben Melonen, welche ein waͤſſeriges, zuckerfuͤßes Fleiſch haben. Der Weinwachs iſt vortrefflich. Der erſte Weinſtock wurde durch Kaufleute aus Per ſien gebracht und von einem Moͤnche in einem, vor der Stadt gelegenem Kloſter gepflanzt. Spaͤter wurden auf des Großfuͤrſten Befehl viele Weingaͤrten angelegt, uͤber welche das Kloſter die Aufſicht erhielt und noch —hat. Dieſer Moͤnch lebte noch. Er war 108 Jahre alt, von Geburt ein Oeſterreicher, im Kriege als ein Knabe von 6 Jahren nach Rußland gefuͤhrt, und hie⸗ her in das Kloſter geſchickt. Hier war er Vorſtand und konnte noch einige teutſche Worte. Den Geſand⸗ ten brachte er Fruͤchte, die er mit eigener Hand ge⸗
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