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ſen das Feſt. Ehe der Kaiſer ſich hinweg begab, hoben ſehr viele aus dem Volke Bittſchriften in die Hoͤhe, und warfen ſie dem Kaiſer mit großem Geſchrei vor die Fuͤße. Dieſer ließ ſte ſammeln, und in ſein Ka⸗ binet tragen⸗
IX. Nach einigen Tagen erhielten die Geſandten geheime Andienz, welcher aber von ruſſiſcher Seite nur zwei Bojaren und zwei Kanzler, mit einem ruſ⸗ ſiſchen Sekretaͤr beiwohnten.
Am folgenden Tage hielten tartariſche Geſaͤndte den Einzug zu Moskau, aber ohne Gepraͤnge. Sie waren geſchiekt von dem eireaſiſchen Prinzen, dem Va⸗ fallen des Czaar, ritten in groben Roͤcken aus rothem Suche, und hatten ſechze Sie kamen in ſeidenen ſie von dem ruſſiſchen Mon zum Geſchencke er⸗ halten hatten. Solcher Vere ing wegen meldeten ſich tartarifche Geſandte jaͤhrlich einige Male am ruſ⸗ ſiſchen Hofe.
Gleichzeitig wurde die Großfuͤrſtin von einer Prin⸗ zeſſn entbunden und dieſe ſo getauft; wobei der Patriarch, wie bei allen großfuͤrſtlichen Kindern, die Pathen⸗Stelle vertrat. Die Ruſſen pflegen bei derglei⸗ chen Gelegenheiten weder Gepraͤnge, noch Gaſtereten zu veranſtalten; wir aber erfreuten uns an dieſem Dage der doppelten Mundgortionen.
X. Am 127. September erſchien ein tuͤrkiſcher Ge⸗ ſandter vor Moskau, welcher mit ſechzehnrauſend
der zuruͤck, welche


