Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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uͤber so andere Perſonen, alle ſehr koͤſtlich gekleidet, mit hohen, ſchwarzen Fuchsmuͤtzen, welche ſie nach ih⸗ rer Art, ſtets auf dem Kopfe behielten.

Fuͤnf Schritte vom Throne, zur Rechten, ſtand der Reichskanzler, neben ihm der Reichsapfel, auf einer zwei Ellen hohen, ſilbernen Pyramide; dann auf einem Tiſche ein goldenes Handbecken, mit der Gieß⸗ kanne und einer Serviette, damit S. Majeſtaͤt ſich wieder waſchen koͤnnte, wenn er den Geſandten die Hand zum Kuſſe gereicht hatte. Dieſe Ehre wieder⸗ faͤhrt aber nur den chriſtlichen Geſandten, keineswegs jenen, von andern Glaubens⸗Bekenntniſſen.

Wir ſtanden nun zehn Schritte vom Throne; auf beiden Seiten die Edelleute mit den Credenzſchreiben. Der Czaar nahm hierauf den Szepter in die Linke, und reichte ſeine Rechte mit freundlicher Miene zum Kuſſe hin.

Die Geſandten naherten ſich, durften aber die Hand Seiner Majeſtaͤt nicht beruͤhren. Sie hielten eine Rede und uͤberreichten die Creditive. Der Ciaar rief ſeinen Reichskanzler und redete einige Zeit mit ihm. Darauf verkuͤndete dieſer den Geſandten, daß ſie wilkommen ſeyen, und daß er auf die Schreiben ihrer hohen Herrſchaften antworten laſſen wolle. Er erlaubte ihnen auch, auf herbeigeſchaffte, mit Tape⸗ ten belegte Sitze, ſich niederzulaſſen. Hierauf ſtreckte der Czaar ſeine Hand abermals zum Kuſſe fuͤr die Hofjunker und andere vornehme Begleitung aus;