eine glaͤnzende Geſandtſchaft, in der Perlon Phi⸗ lipps von Cruſenſtirn und Otto Bruͤgmann
Er kehrte 1635 nach Gottorf zuruͤck, begab ſich mit jenem Geſandten im October d. J. noch einmal nach Rußland und Perſien, und langte 1630 in Hollſtein wieder an. Er verfaßte ſo⸗ gleich die Beſchreibung ſeiner Reiſen, uͤberſetzte zugleich gus dem Perſiſchen das Roſenthal des beruͤhmten Dichters Schich Saadi, gab die Fabeln des perſiſchen Dichters Loemanns und eine Skizze der Hollſteiniſchen Chronik von 1448 bis 1663 heraus, wie auch viele andere chriften, und hinterließ ein perſiſches Woͤrter⸗ buch und einen Leitfaden zur Geſchichte des per⸗ ſiſchen Reiches handſchriftlich. Er ſtarb 22. Febr. 1674. Die erſte Ausgabe ſeiner neuen orienta⸗ liſchen Reiſe geſchah zu Schleswig 1647. Fol,, die zweite, vermehrte, daſelbſt 1656. Fol., die dritte 1663. Fol., die vierte 1671, die fuͤnfte erfolgte nach ſeinem Tode zu Hamburg 1696. Fol., welche wir hier benutzten. Dieſelbe Reie erſchien dreimal in hollandiſcher Sprache durch Dietrich von Wageningen zu Amſterdam, Groͤningen und Urrecht im naͤmlichen Jahre 1651;3 in das Italiſche uͤberſetzt zu Viterbo 1558. 4.; in das Engliſche durch Joh. Davis 1666 zu London, und im Auszuge daſelbſt 4705; in das Franzöſiſche durch Wicquefort zu Paris 1659. 4., 1666. 4., 1679. 4. in 2 Baͤnden, zum vierten Male zu Leiden 1719. 4., und zum fuͤnf⸗ ten Male in Amſterdam 1721. Fol., in 2 Baͤn⸗ den. Alle dieſe Original⸗Ausgaben und Ueber⸗


