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auf dem Fluſſe Geneſſai, wo die Ruſſen für die Bequemlichkeit der Reiſenden eine Stadt gleiches Na⸗ mens angelegt haben.
Auf Flußſchiffen begibt man ſich von hier auf die großen Stroͤme Tonguſi und An gara, welcher letz⸗ tere ſeine Quelle im See von Baikala hat. Dieſer See iſt fuͤnfhundert Werſte lang und an vierzig breit; ſeine Waſſer ſind hell und tief. Er iſt von hohen Bergen umgeben, woſelbſt der Schnee den ganzen Sommerrnicht vergeht. Die Schifffahrt auf dieſem See iſt ſchwierig wegen der wechſelnden Gebirgswinde, die daruͤberwehen.
Hat man den Baikala verlaſſen, ſo wendet man ſich auf den Strom Schelinga, an welchem, fuͤnfzig Meilen von ſeiner Muͤndung entfernt, eine von den Moskoviten erbaute Stadt gleiches Namens ſich befindet, von wo die Karavanen leicht nach China fortziehen. Will man aber hier nicht allzu hoch ſtrom⸗ aufwaͤrts ſteigen, ſo wendet man ſich nach Mongu⸗ lien, nach Suͤd, und und ſetzt ſeine Reiſe auf Maul⸗ thieren oder auch Dromedaren fort, bis man nach fuͤnfzehn Tagemaͤrſchen die erſte chineſiſche Stadt er⸗ reicht.
Dieſe Neiſe machen gewoͤhnlich die meskovitiſchen Kaufleute, welche mit den Chineſen in Handels⸗Ver⸗ bindungen ſtehen. Man ſieht aber aus dem Berichte⸗ ten, daß dieſe Landſtriche, die man die grobe Tar⸗ tgrei nennt, keinesweges ganz unbebaut und wuͤlte


