341
auf dem Felde Aſtya; dieſen Namen fuͤhrt jener ganze Bezirk. Auf dieſer Reiſe ſahen wir viele Herden von Schaafen, viele Boͤcke, Gemſen und zerfallene Waſ⸗ ſerleitungen.
Am 45ten gingen wir gegen N. W. uͤber eine Ebene nahe an dem trocknen Bette eines Fluſſes, wel⸗ cher in den Winter⸗Monaten anzuſchwellen, und auf welchem man bis Bagdad zu fahren pflegt. Wir uͤbernachteten an dem ſchoͤnen Platze Achenh at, nahe bei dem trocknen Bette eines Giesbachs.
Am z6ten fuͤhrte der Weg gegen N. W. uͤber ſehr ebene Gegenden, und wir ruhten an einem waſſerar⸗ men Platze, welchen ſie nach dem benachbarten Orte Omerrus nennen. Alles hier befindliche Waſſer iſt ſchlammigt und uͤbelriechend.
Nach 3 Meilen ſahen wir den 11ten zur Linken die Moſchee Mexat Sandahaia, und kamen nach s Meilen zu den Brunnen Ogelet Peque Maha⸗ nted, nahe bei einem faſt ausgetrockneten Flußbette. Wir uͤbernachteten bei dem waſſerarmen Platze Oge⸗ letel Kelb, welcher ſeinen Namen von den eine gute Stunde entfernten Ziſternen hat. Die Guͤte und Ebenheit des Bodens erregt Mitleiden bei dem Anblicke vernachlaͤſſigter Kultur. Am 16ten wandten wir uns gegen N. W., und kamen nach 6 Meilen auf Gomegmen, an den uUfern eines ausgetrockneten Stromes, welches von weißen und ſchwammigen, dem Berggruͤne aͤhnlichen Steinen glaͤnzt. Am 0ten fuͤhrte
.


