verloren ſeyn wuͤrden. Dieſe hatte der Faetor eines Handelsmann dem Sir Anton Sherley geliehen, damit er aus dem Lande kommen konnte, und fuͤr welche die beiden Portugieſen dem Factor dieſe Schuld bei ihrer Ankunft zu Liſſabon bezahlen ſollten.
Auf dieſe Nachricht reiſte er ab, und am naͤch⸗ ſten Tage ſchickte ihm Boferes einen Brief mit der Nachricht von der Befreiung ſeiner Leute.„Die nach⸗ folgenden Unternehmungen des Sir Anton Sher⸗ ley ſind nicht aufgezeichnet; allein es erhellt aus Wadsworthsengliſchem und ſpaniſchem Pilgrimme, der im Jahr 1830 heraus kam, daß gegen das Jahr 1625 unter den engliſchen Reſidenten an dem Hofe von Spanien der erſte und vorzuͤglichſte dieſer Sir Anton Sherley war, der ſich ſelbſt einen Grafen des heiligen roͤmiſchen Reichs betitelte, und von ſei⸗ ner katholiſchen Majeſtaͤt eine jaͤhrliche Penſion von zweitauſend Dukaten bezog, was ruͤckſichtlich ſeiner Freigebigkeit ſo viel, als nichts war.“
„Dieſer Sir Anton Sherley,“ ſagt er,„iſt ein großer Raͤnkeſchmied und Projektenmacher in po⸗ litiſchen Angelegenheiten, und unterfaͤngt ſich durch Kriegeliſten zur See ſein eigenes Vaterland in das Verderben zu ſtuͤrzen. Eine genaue Er aͤhlung ſeiner Thaten wuͤrde einen ganzen Band ausfuͤllen.“
Auf was Sir Wadsworth in der letzten Stelle anſpielt, können wir nicht errathen. Allein eine ſo aubeſtimmte Beſchuldigung verdient keine Beachtung,


