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den Plan, dem tuͤrkiſchen Kaiſer einen großen Streich iu ſpielen, und ihn aus Algier und Tunis zu ver⸗
treiben. Von Marokko reiſ'te Sir Anton Sher⸗
ley ſelbſt außerſt befriedigt, und von dem Wohlwol⸗ len des Boferes begleitet, ab, von dem er zwei portugieſiſche Edelleute fuͤr 150,000 Unzen Silber, welches gegen 40 000 Pfund Sterling betraͤgt, aus der „Gefangenſchaft loskaufte. Dieſe beiden waren beinahe 16 Jahre lang zu Marokko gefangen gehalten wor⸗ den; Einer war der Sohn des Vicekoͤnigs in Oſtin⸗ dien, der Andere aus einem edlen portugjeſiſchen Hauſe. Der Eine erhielt ſein Loͤſegeld dreimal aus
Oſtindien geſchickt, um ihn loszukaufen, es wurde
aber zweimal von den Englaͤndern, und einmal von den Flammlaͤndern waͤhrend des letzten Krieges weg⸗ genommen. Die andern Bruͤder ließen ihn im Stiche,
entweder um das Geld zu ſparen, oder weil ſie ein ſo⸗
großes Loͤſegeld nicht bezahlen konnten. Um ihn von
dem Hofe nach Saffi zu begleiten, wurde einer von
des Koͤnigs Zeremonienmeiſtern abgeſchickt, dem er bei der Abreiſe den Hut, den er trug, mit einem Ju⸗ welen großen Werthes von ſeinem Kopfe zuwarf, und das Gefolge des Zeremonienmeiſters reichlich beſchenkte. Zu ſeiner Bewachung wurden, da die Wege damals ſehr gefaͤhrlich waren, vierhundert Schuͤtzen unter Kommando des Alkeyden Abdela Sinko, einem vortugieſiſchen Renegaten mit ihm abgeſchickt, welcher
und Sidan in der Regierung erhalten ſollte; ſo wie


