Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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und dann uns Alle; indem er mit Sir Anton nicht ein Wort wechſelte, ſondern dem General⸗Lieutenant befahl, mit ihm nach den erhaltenen Befehlen zu ver⸗ fahren. Hiermit gab der Koͤnig ſeinem Pferde die Sporne, und begab ſich auf eine Stunde hinweg. Dem Sir Anton wurde hierauf die Stelle des Koͤ⸗ nigs eingeraͤumt; ſein Bruder Robert Sherley und der General⸗Lieutenant nahmen jene zu ſeiner Rechten, und der Haushofmeiſter jene zu ſeiner Lin⸗ ken ein. Als ſich der Koͤnig entfernt hatte, erzaͤhlte der Haushofmeiſter dem Sir Anton, daß Sitte des Landes ſey, Fremdlinge auf dieſe Weiſe zu empfan⸗ gen, und bat ihn, ſich eine Weile zu gedulden, und

den Ausgang abzuwarten. Nach Verlauf einer Stunde

kehrte der Koͤnig wieder, ſo geſchwind ſein Pferd lau⸗ fen konnte, und hatte ſechszehn Frauen zu Pferde bei ſich, die alle ſehr koſtbar gekleidet waren. Als er nahe bei Sir Anton gekommen war, begruͤßten ihn die Weiber mit einem Halloh! und ſtießen ein ſehr lau⸗ tes Geſchrei aus; gleich dem der rohen Irlaͤnder, daß wir uns hoͤchlich daruͤber verwunderten. Als ſie da⸗ mit fertig waren, kam der Koͤnig auf Sir Anton und ſeinen Bruder zu, umarmte und kuͤßte ſie drei oder viermal, und ſchwur, indem er Sir Anton bei der Hand nahm, einen feierlichen Eid, daß er ſein Bruder ſeyn wolle, wie er ihn auch immer ſo nannte, und indem er wesging, ließ er den Sir Auton zu keiner Rechten gehen.