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zu beſuchen, komme. Sie erzaͤhlten ihnen die Wahr⸗ heit, beſtimmten ihnen jedoch den Tag unſers Ein⸗ treffens nicht genau, woruͤber ſie und die Buͤrger ſehr unzufrieden waren, da ſie große Vorbereitungen trafen, uns feierlichſt zu empfangen. Allein un⸗ ſerem Vorhaben gemaͤß, langten wir bei der Nacht an, und taͤuſchten ſie auf dieſe Weiſe. Dem folgenden Tag nach unſerer Ankunft, kam der köͤ⸗ nigliche Haushofmeiſter“) mit einem großen Gefolge vornehmer Herren, zu uns⸗ und hegruͤßte dem Siu Anton Sherley auf folgende Weiſe:„Im Na⸗ men meines Koͤnigs, der ſich jetzt gegen die Sartaren im Felde befindet, wollte ich Euch bitten, dieſe klaine Verehrung von uns anzunehmen, da Ihr eine ſo lange und beſchwerliche Reiſe gemacht habt; und da Ihr
Fremde hier in dieſem Lande ſeydz ſo möchten die Anſtalten zu Eurer Verſehung, vielleicht nicht o ſchnell getroffen werden koͤnnen. Ich bitte mir da⸗ her zu verzeihen, wenn ich mit meinem Erbiaten un⸗ recht thun ſollte.“ Indem er mit dieſen Wortan zwanzig Pfunde zu Sir Antons Fuͤßen niedenlage, fuhr er fort:„ſoviel ſollt Ihr alle Tage außer dam andern Beduͤrfniſſen zu Eurem Unterhalte empfangem. Dieſes thue ich aus eigenen Ermaͤchtigung, ſo lange, bis wir von unſerm Koͤnige Befehl einholen koͤnzrem, der, wie ich mich verſichert halte, dieſe Summe beũ
*) Lord Steward nach unſerm Original. 18tes B. Perſien. I. 1. 8


