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graben, dieſen Straßen und Haͤuſern Licht zu ver⸗ ſchaffen. Wir fanden hier einen großen Vorrath von Lebensmitteln aller Art; die Leute waren ſehr hoͤflich, und zu jeder Art Dienſte bereitwillig. Es lagen eben⸗ falls ein hundert Soldaten hier: denn der Koͤnig hatte rings an allen Eingaͤngen in ſein Land Wachen auf⸗ geſtellt. Sie ſind alle beritten, gehen roth gekleidet mit rothen Federn, und haben Bogen und Pfeile, Schwerte und Schilder und kurze Schießgewehre. Dieſe Soldaten begegneten uns ſehr ehrerbietig, und verſicherten uns, daß ihr Koͤnig ſehr erfreut ſeyn werde, wenn er von unſerer Ankunft hoͤre. Nachdem wir einen Tag und eine Nacht hier ſtill gelegen hat⸗ ten, ſetzten wir unſere Reiſe nach Casbin, eine be⸗ ruͤhmte Stadt von hohem Alterthume fort. Wir ka⸗ men an vielen Staͤdten voruͤber, deren jedoch keine von beſonderer Wichtigkeit war, und je weiter wir kamen, deſto freundlicher waren die Leute. In jedem Dorfe, wo wir einkehrten, pflegte das Oberhaupt zu uns zu kommen, uns jeden Abend dieſes oder jenes zu unſerer Erfriſchung anzubieten, und gluͤcklich war der, welcher das ſchoͤnſte Haus zu unſerer Aufnahme hatte. Eben ſo kamen ihre Weiber und bewillkomm⸗ ten uns, woruͤber wir uns um ſo mehr verwunderten, da ſeit einer geraumen Zeit kein Weib mit uns ge⸗ ſprochen hatte..
Auf unſerem Wege nach Casbin ſahen wir ein großes Wunderwerk, das durch den dermaligen Koͤnig


