Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſerer Boote wegnahmen, und befahl, daß die Oberen der Reiſegeſellſchaft vor ihm erſcheinen ſollten, wel⸗ ches ſie thaten. Sir Anton ging zuerſt, von drei ſeiner Leute außer mir ſelbſt begleitet. Wir hatten den vollen vierten Theil einer engliſchen Meile zu ge⸗ hen, ehe wir nach Eintritt in das Koͤnigliche Zelt, in welchem zu beiden Seiten Wachen mit Schießgeweh⸗ ren und Piken aufgeſtellt waren, vor den Koͤnig kamen. Als wir vor ihm erſchienen, ſtand er auf, und nahm den Sir Anton bei der Hand. Dieſer wollte ſie kuͤſ⸗ ſen, was er ihm jedoch nicht zugeben wollte, wir aber thaten. Er fragte hierauf den Sir Anton Sher⸗ ley, wer er ſei, und nachdem ihm dieſer den Zweck unſerer Reiſe treulich angegeben hatte, ſo lobte er ihn deßhalb ſehr, und ließ eine Mahlzeit von Fruͤchten auftragen, wie ſolche dort wachſen. Es gibt ſehr we⸗ nig Brod in dieſem Lande, und die Einwohner leben gewoͤhnlich von Biſam⸗Melonen, Rettigen und Reis; ihre Kleidung iſt ſehr einfach, und beſteht blos aus ei⸗ nem Rocke, der wie ein Chorhemd mit weiten Aer⸗ meln aus einem blauen halbſeidenen Zeuge gemacht iſt. Die Aermel binden ſie mittelſt einer Ecke derſel⸗

ben auf dem Ruͤcken ſo zuſammen, daß die Arme ſelbſt

nackt gelaſſen werden. Um den Leib tragen ſie einen Guͤrtel von Pferde⸗Leder, ohngefaͤhr fuͤnf Finger breit, worin ein Dolch mit einem hoͤlzernen Griſfe ſteckt, und auf dem Kopfe eine Filzmuͤtze, die wie ein Helm oder ein Casauet geſtaltet iſt, und unter dem Kinn mit ei⸗