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verſetzte er mir einen ſolchen Schlag mit einem Stocke, daß er mich damit zu Boden ſchlug. Als ich nach dem Hauſe des Konſuls zuruͤckkam, und der Janit⸗ ſchar deſſelben mich uͤber und uͤber blutig ſah, fragte er mich, auf welche Weiſe ich ſo zugerichtet worden ſey, da ich es ihm erzaͤhlte, ſo griff er gleich zornig nach ſeinem Stocke, hieß mich mit ihm gehen, und ihm den Tuͤrken zu zeigen, der mich ſo behandelt habe. Wir fanden ihn bald bei ſeinem Vater und andern vornehmen Tuͤrken ſitzend, wo ich ihn dem Janitſcha⸗
ren bezeichnete, der wild auf ihn zuſprang, ihn ruͤck⸗
lings niederwarf, und ihm zwanzig Streiche auf Schenkel und Fußſohlen ſo verſetzte, daß er weder gehen, noch ſtehen konnte. Er war mit einem Unter⸗ kleide aus Goldſtoff, und mit einem ſcharlach farbe⸗ nen ſammtenen Oberkleide bedeckt, allein ſeine koſtba⸗ ren Kleider konnten ihn nicht vor der ſtrengen Wuth des Janitſcharen ſchuͤtzen, und auf dieſe Weiſe erhiel⸗ ten unſere Leute einige Zeit Ruhe.
Ich will hier Einiges von den Sitten der Tuͤrken anfuͤhren: denn ob ſie gleich unſeren Kaufleuten ſehr bekannt ſind, ſo ſind ſie es doch nicht im Allgemei⸗ nen. Was naͤmlich die Freiheit belangt, welche die vornehmen Duͤrken ihren Soldaten, Janitſcharen ge⸗
nannt, zugeſtehen: So iſt letztern erlaubt, Lebensmit⸗
tel fuͤr ſich und ihre Pferde zu nehmen, ohne je einen Pfennig dafuͤr zu bezahlen, in welche Stadt unter tuͤrkiſcher Oberherrſchaft ſie auch kommen; und wenn


