Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ner Zeit, meines Geldes und meiner Hoffnung zum Geſpoͤtte ſeiner und meiner Feinde werden ſollte; ſo ſchlug er mir nach einem kurzen Derfohe, d en ich ihm aus Venedig abſtattete, vor, eine 9 Rei ſe nach Per ſien zu unternehmen, welche er auf zweierlei Nuͤckſichten gruͤndete. Erſtlich, daß ich mich bemuͤhen follte, den Koͤnig von Perſien zu uͤberreden, ſich mit den chriſt⸗ lichen Fuͤrſten gegen die Tuͤrken zu verbinden, und zweitens einen Handels⸗Verkehr zwiſchen dieſem Lande und Oſtindien anzuknuͤpfen. Außer dieſen Haupt⸗Ge⸗ ſichtspunkten hatte Sir Anton ebenfalls ſeine eigene Abſichten.“ Da ich„ſagt er,“ vermoͤge dieſer Auf⸗ traͤge in der Ausfuͤhrung eigener Plaͤne beſtaͤrkt wur⸗ de, zu denen ich hier durch hinlaͤngliche Mittel und Credit⸗Briefe an die Geſellſchaft der Handelsleute zu Aleppo erhielt, ſo ſchiffte ich mich, ohne meine ge⸗ heimen Plaͤne jemand mitzutheilen, da ich eher eine ſchiefe, als eine guͤnſtige Beurtheilung meiner Unter⸗ nehmung zu fuͤrchten hatte, und mich im Falle des Mißgluͤckens nicht dem Geſpoͤtte ausſetzen wollte, mir im Gegentheile im Falle des Gelingens jede Art von Ruhm ſicherte, den 24. Mai 1599 mit einem Ge⸗ folge von 25 Leuten, meiſtens vom Stande, auf einem italiſchen Kauffahrer, Morizell genannt, von Ve⸗ nedig nach Aleppo ein.“

Wir geben hier die Erzaͤhlung Manwarings, einer ſeiner Begleiter, wie ſolche groͤßtentheils in deſ⸗