Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Ceus. In einer Tagreiſe laͤngs der Meereskuͤſte

kommt man zur Stadt Herzis, nicht weit von derſel⸗

ben fuͤhrt uͤber einen Fluß eine Bruͤcke. 5 Meilen von

dem See ſieht man das befeſtigte Schloß Orias; der

See breitet ſich eine halbe Tagreiſe gegen Oſt aus; an ihm liegt die Stadt Coi.

s Tagreiſen von Coi iſt eine Ebene, auf welcher ehemals eine große Stadt ſtand, welche in der Folge von Tamer lan zerſtoͤrt wurde. Hier findet man viele Villen, und nach dieſen einen See, welcher in der Laͤnge 200,000 und in der Breite 30 Schritte be⸗ traͤgt. Endlich kommen die 2 Staͤdte Teſſu und Ze⸗ riſterz beide zaͤhlen beinahe 3000 Haͤuſer.

Die Reiſe von Sauris gegen Oſt, und biswei⸗ len gegen Nord, wenn man einige Orte in der Mitte auſſer Acht laͤßt, hat keine Schwierigkeit. In beilaͤufig 12 Tagen kommt man nach Sam machi einer Stadt Medien's in der Provinz Thezichia; ihr Beherr⸗ ſcher heißt Siruanſcha, die Stadt kann, wenn es die Noth erfordert 10,000 Reiter in das Feld ſtellen. Vom Kaſpiſchen Meere, welches ihr zur Rechten liegt, iſt ſie s Tagreiſen entfernt. Zur Linken hat ſie Mengrelien, das ſchwarze Meer, und Caitac⸗ chos am Fuße des kaſpiſchen Berges. Die Stadt iſt groß und hat gegen 5000 Haͤuſer; ihre Bewohner, groͤßtentheils Armenier, beſchaͤftigen ſich mit der Ver⸗ fertigung von Seidenzeugen.