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dern gegen das Meer unzweideutig beweiſen. Sie hat auch noch alte Denkmaͤler. Wir nahmen nns hier bei dem Venetiani⸗ ſchen Konſul einen Paß, um in den Meerbuſen von Lepanto einlaufen zu koͤnnen. Dieſer Meerbuſen hat an feinem Eingange 2 Schloͤſſer, von denen man mit dem Geſchuͤtze alle Seiten derſelben beſtreichen kann. Eines heißt Schloß von Morea, das andere von Romelien. 3) Lepanto, vor Alters Naupactum, heißt nun bei den Einwohnern Epactos. Es liegt ziem⸗ lich vortheilhaft um einen kleinen, zuckerhutfoͤrmigen Berg, auf deſſen oberſter Spitze der ſtaͤrkſte Theil der Feſtung ſich befindet, iſt feſt, und hat den Roͤmern in ihren Kriegen mit den Aetoliern, welche ſich hierher fuͤchteten, immer viel zu ſchaffen gemacht. Sein Ha⸗ fen iſt klein, hat im Um kreiſe etwa s00 Schuhe, und kann, da die Einfahrt nicht uͤber 50 Schuhe breit iſt, mit einer Kette geſchlo en werden. Es fahren daher auch nur zuweilen kleine Barquen in denſelben, die oft wegen Mangels an Waſſer nicht wieder aus dem⸗ ſelben laufen koͤnnen, und die Ebbe abwarten muͤſſen; denn in dieſem Golf iſt Ebbe und Fluth. Morgens kommt das Waſſer an, und verliert ſich Nachmittags wieder. Außerhalb Lepanto gegen Oſten befinden ſich naͤchſt dem Meere einige große Quellen, die gleich bei ihrem Urſprunge einige Pulvermuͤhlen treiben, und auch ſehr vortheilhaft zur Bereitung des Korduans,


