Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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162 dem Fluß Glyki hat. Letztere Gegend erſtreckt ſich

von Paramythia bis Parga, einer Feſtung uaum

Ufer des Meeres.

Ich habe weiter oben Monoyxyla genannt; un⸗ ter dieſen hat man zu verſtehen kleine Nachen, die von einem ausgehauenen Baume gefertigt ſind, und in der

Laͤnge 15— 20, in der Breite gegen 11½ Schuhe und

eben ſo viel in der Dicke haben. Man gebraucht ſolche zu Auatoliko, Miſſolungi und St. Mauro, weil man hier wegen der Seichtigkeit des Meeres mit einem Boote, das uͤber ein Fuß tief in das Waſſer geht, Gefahr liefe, auf dem Kies ſitzen zu bleiben. Der Name druͤckt den Stoff, ſo wie die Art ihrer Beſchaf⸗ fenheit aus: denn Monoxylon heißt im Griechi⸗ ſchen, ſoviel als aus einem Stuͤcke Holz verfertigt. Man ſetzt ſich in demſelben auf den Boden, und treibt ſie mit einem Ruder, bisweilen auch durch kleine Se⸗ gel fort. Was mich einmal ſehr in Erſtaunen ſetzte, waren 2 Pferde, die ich in einem ſolchen ausgehoͤhl⸗ ten Baumſtamme uͤberfahren ſah, bei deren geringſter Bewegung das 3 rylon haͤtte umſchlagen muͤſſen. 417) Nun wollen wir auf unſeren vorigen Weg zuruͤckkommen, auf dem wir den 4. Auguſt bei Zante anlangten, wo wir 3— 4 Tage blieben. Zante wurde ehemals von Boterus die Gold⸗Juſel genannt, wel⸗ chen Namen ſie wegen ihrer Weinpflanzungen, welche die Korinthiſchen Roſinen tragen, und ihnen großen Gewinuſt erwerben, verdient. Dieſe Roſinen haben