Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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allen Haͤfen dieſer Inſel der beſte iſt, einlaufen. Die Feſtung St. Maura, wohin wir von hier in 4—5 Stunden auf einem Monorylon fuhren, iſt durch einen kuͤnſtlichen Kanal von dem feſten Lande geſchnit⸗ ten. In Strabos Zeiten hieng ſie mit demſelben zuſammen. Sie iſt durch runde Baſteien, durch Graͤ⸗

ben von 40— 50 Schuhe Breite von 3 andern Inſeln, die im Moraſte liegen, und gleichſam ihre Vorſtaͤdte

bilden, abgeſondert, und ſowohl zu Land, da ſie all⸗ ſeitig vom Waſſer umgeben iſt, als zu Waſſer unzu⸗ gaͤnglich, indem man uͤber den Kanal nur in kleinen Schiffen, die nicht uͤber einen Schuh in das Waſſen ſinken duͤrfen, ſetzen kann. Auf der Inſel moͤgen ſich gegen 30 Doͤrfer befinden, in denen arme Griechen vom Fiſchfange und Ackerbaue leben. Außerdem iſt die Inſel an Getraid, Zitronen, Pomeranzen, Man⸗ deln und Weide fuͤr das Vieh ſehr fruchtbar, und hat etwa 42— 43 Meilen im Umkreiſe. Die Feſtung St. Maura liegt nicht uͤber 13 Meilen vom Golfo d'Ambraecie, welcher jetzt Golf von Larta heißt⸗ nahe bei der ehemals beruͤhmten Stadt Aktium ſtand, die durch die Schlacht zwiſchen Auguſt und

Mare Anton beruͤhmt iſt. Der Eingang dieſes

Meerbuſens iſt nicht uͤber eine halbe Meile breit, ob⸗ wohl er uber 15 Meilen im Umfange hat. Ihm zur Linken iſt die Feſtung Prevenza, welche an der Stelle der alten Stadt Nikopolis ſteht, welche

nos heißt, wegen des Grundes und ſeiner Lage unter