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gel herum, ſonſt angenehm liegt, nur ſchlechte Haͤu⸗ ſer von Lehm hat, Philippopolis, welche einſt die Hauptſtadt Makedoniens war, und auch Poni⸗ ropolis und Trimontium hieß. Die Tuürken nennen ſie Philippe. Ueber die Doͤrfer Conoſch und Muſtaffa Baſcha Dſchypri an einer gro⸗ ßen Caravanſerai voruͤber, kam man nach Adri⸗ anopel, einſt Uſcudama und Oreſta, jetzt von den Tuͤrken Edrine, genannt; dann uͤber die Dor⸗ fer Hapſa, Porgas, durch ſchoͤne Landſchaften nach Selimbria au den Propontis und zuletzt über Pontegrando und Pontepiculo, den Luſtort des Sultans,— wo Stephan Gerlach und andere Edelleute aus des Freiherrn von Son⸗ negh's Gefolge in ſeinem Namen den neuen Ge⸗ ſandten empfingen, und willkommen hieſſen,— den 1. Januar 1578 nach Konſtantinopel.
Sobald die feyerliche Antritts⸗Audienz des Ge⸗ fandten voruͤber war, und Schweigger etwas ein⸗ gewohnt hatte in dem aus Stephan Gerlachs Reiſe bekannten ſchlechten Geſandtſchafts⸗Gebaͤude, machte er ſich regelmaͤßig mit der Stadt Konſtan⸗ tinopel bekannt. Die Beſchreibung, die er uns von dieſer Stadt macht, theile ich hier möglichſt kurz mit, weil ſie das von Stephan Gerlach daruͤber Bemerkte nicht blos beſtaͤtigt, ſondern vervollſtaͤndigt.
Die Stadt Konſtantinovel, einſt Byzanz, Anthuſa, Aethuſa, Antogia, Neu⸗Rom,


