Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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taner, mit jenen des Landes Lakonien, als La⸗ zedemoniern, oͤfters verwechſelt werden. Dieſe Stadt war weit ſchoͤner gebaut und verziert, als man nach der Einfachheit, Strenge und Rohheit der Ein⸗ wohner vermuthen ſollte. Vorzuͤglich bewunderungs⸗ wuͤrdig war der Portikus der Perſer, welcher aus der an dieſer gemachten Beute bei ihrer allgemei⸗ nen Niederlage in Griechenland, errichtet wurde. Sehr ſonderbar war, daß ſie denſelben mit den Statuen ihrer Feinde Nardonius, Artemiſius und an⸗ derer perſiſchen Feldherren verherrlichten. Dieſer Por⸗ tikus war aber nicht, wie die Bogengaͤnge Italien's und England's, vor den Haͤuſern unter dem erſten Stockwerke, im Erdgeſchoße, ſondern ein viereckiger einfacher Saal, mit Saͤulen umgeben, zum Luſtwan⸗ deln bei uͤbler Witterung. Die Stadt hatte eigent⸗ lich keine Mauern, ſondern beſtand aus fuͤuf von ein⸗ ander geſonderten Doͤrfern, deren jedes von einem be⸗ ſonderen Volksſtamme bewohnt wurde. Auf dem Markte waren mehrere Denkmaͤler, auf dem hoͤchſten Huͤgel ein Tempel der Minerva aus Erz, die Haͤu⸗ ſer klein und plump gebaut, die Grabmaͤler ohne Verzierung, und bezeichneten keinen Unterſchied un⸗ ter den Buͤrgern.—

2) Gythium war eine feſte Stadt und ſchoͤner Hafen, und ſoll durch Herkules und Apoll ſelbſt begruͤndet worden ſehn. Unter den Roͤmern war ſie die vorzuͤglichſte der 18 Staͤdte, welche K. Auguſt