Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Letztere wurden wieder durch einen Fuͤrſten aus Ar⸗ ragonien verdraͤngt, und der letzte abendlaͤndiſche Beſitzer war Franz Aceiaoli, Herzog von Athen und Prinz von Achaja. Als er ſeine Beſitzungen von den Tuͤrken bedroht ſah, bat er die ehriſtlichen Monarchen um Huͤlfe. Dieſe wurde ihm auch ver⸗ ſprochen, aber unter der Bedingung, daß dem grie⸗ chiſchen Schiſma entſagt wuͤrde. Da er ſeine Unter⸗ thanen dazu nicht bewegen konnte, ſo ſah er ſich in die Nothwendigkeit verſetzt, ſeine Stadt an die Tuͤr⸗ ken 1455 gelangen zu laſſen. Von dieſer Zeit war das einſt ſo beruͤbmte Athen der Barbarei und Unwiſſen⸗ beit Preis gegeben. Nach 232 Jahren wurden zwar die Venetianer 1687 wieder Meiſter derſelben; aber nur auf kurze Zeit, nach welcher die Tuͤrken um ſo mehr verheerten. Doch erhielten ſich noch viele Chri⸗ ſten daſelbſt, und die Kapuziner hatten ſogar ein klei⸗ nes Kloſter in der Burg Aeropolis bis auf die neue⸗ ſten Zeiten bewahrt.

XIII. Der Pelopones iſtt faſt eine Halbinſel im mittaͤglichen Griechenlande, und zwiſchen dem ko⸗ rinthiſchen und ſaroniſchen Meerbuſen durch einen ſchmalen Strich Landes, welcher 2 bis 6 Meilen breit iſt, mit dem feſten Lande verbunden. Dieſer kleine Theil Griechenlands ſchloß einſt* 8 Staaten in ſich, deren mehre eine große Rolle ſpielten; doch die be⸗ deutendſte iſt uns von den Lazedemoniern bekannt.

XIV. Der Name Achaja wurde zwar von den